Unsere Corona-Hilfe in Nepal

Unsere Aktion "Corona-Hilfe für Nepal" hat zu einigen Sonderspenden geführt. Die Übergabe von Spenden an Bedürftige wird nachstehend dokumentiert.

Letztmals im Dezember 2020 berichteten wir Aktuelles über den Stand der Krise in Nepal.

Heute hat sich die Lage in Nepal statistisch entspannt. Es werden über 273.000 Covid-19 Fälle und 2.058 Tote registriert.

Diese Zahlen trügen darüber hinweg, dass das Land, sprich die Mehrzahl der Einwohner, existenzgefährdet sind. Gravierend sind Einkommensverluste infolge ausbleibender Einnahmen des Tourismus. Anders als bei uns macht dieser Zweig ca. 70 % des Brutto-Inlandsproduktes aus.

Es ist zu lesen, dass der Himalaya-Tourismus evtl. im September wieder erwachen soll; unter welchen Bedingungen, ist noch ungeklärt. Der Zustrom von Reisenden wird auch dieses Jahr sehr gedämpft sein.

Zu unserer Corona-Hilfsaktion:

Dem Umstand angemessen, hatten wir im Vorjahr einen Spendenappell gestartet. Von einigen unserer lieben Förderer wurden bereitwillig Zahlungen geleistet. An dieser Stelle: Tausend Dank!

Wir haben 10.000 Euro über unseren Partnerverein DHN in Kathmandu an Bedürftige auszahlen lassen. Vornehmlich wurden damit arbeitslose Familien bedacht, die in der Stadt keine Chance auf Erträge aus eigener Gartenwirtschaft erzielen können. 135 Familien wurden je 10.000 Nepal Rupien ausgezahlt, umgerechnet ca. 75 Euro. Unter den Familien befanden sich auch solche, die als -jetzt arbeitslose- Lastenträger Trekkings begleiten.

Die Spendenaktion bedingte die Genehmigung von staatlicher SWC (Social Welfare Commission) und örtlichem Government. Solche behördlichen Akte unterscheiden sich kaum von unseren, wurden durch den Einsatz von DHN, namentlich Muga Dhan Puri, aber mit Nachdruck betrieben.

Auch die Verteilung der Spenden wurde von Muga koordiniert. Gruppenweise wurden Spendenempfänger auf seine Dachterrasse eingeladen, weitere wurden im Gemeindehaus im Beisein des Gemeindevorstehers bedacht und einige mobilitätseingeschränkte Familien erhielten Hausbesuche von DHN-Mitarbeitern. An dieser Stelle sagen wir allen Helfern herzlich: Danke!

Hervorheben möchte ich Mugas Vater Gajendra, der mit 87 Jahren stolz bei der Aktion geholfen hat. Super!

Als Resonanz erfuhren wir Dankbarkeit und Freude und eine Vielzahl Fotos. Eine kleine Auswahl wird hier wiedergegeben. Es würde mich freuen, wenn auch Sie sich daran erfreuen!

Hoffen wir auf eine bessere Zukunft, hier wie dort und: Bleiben Sie gesund!